reflections

Neue Beschäftigung: Staubsuchen

Seit meiner Allergiefeststellung achte ich irgendwie immer mehr auf Staub an jeder Ecke und in jeder Ritze. Meine Allergie ist mal da, dann wieder weg, aber so konstant ist das nicht. Ich habe mir jetzt schon zahlreiche Allergiker Tipps zu Herzen genommen, wie Saubermachen bei geöffnetem Fenster, öfter Lüften, antistatische Tücher verwenden und am besten feucht wischen. Das ist schon okay, aber es nervt mich, dass ich so penibel geworden bin. Ich schaue immer ganz genau auf meinen Möbeln nach, ob sich da so kleine, dunkle Pünktchen finden, nämlich Milbenkot, der diese Allergie auslöst. Aber ich erkenne nichts. Ich denke, ich muss mich mal ablenken, sonst bin ich nur noch am Staubsuchen.
 

Deswegen bereite ich heute Abend für mich und meine Freundin Saskia einen feinen Salat zu und wir plaudern über Gott und die Welt. Das Rezept für meinen fruchtig feinen California Salat möchte ich Euch nicht vorenthalten. Er ist wunderbar kalorienarm und kann durchaus auch als Vorspeise genossen werden. Also Ihr benötigt: 2 Hähnchenbrustfilets, 3 Lauchzwiebeln, 1 Orange und 2 Kiwis, einen halben Kopfsalat und ein Joghurt-Dressing. Die Filets werden in der Pfanne mit Butter angebraten, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Zitronensaft beträufelt. Den gewaschenen Salat in mundgerechte Blätter zupfen, die Lauchzwiebeln in Ringe, die Kiwis in Scheiben schneiden. Die Orange müsst Ihr appetitlich filetieren. Zur schönen Präsentation legt Ihr nun zuerst die Salatblätter auf einen großen Teller und verteilt darüber die in Streifen geschnittenen Hähnchenfilets. Zwiebeln und Obst werden kunstvoll arrangiert. Dann noch einen Klecks Joghurt-Dressing hinzu und fertig ist das kalorienarme Vergnügen.

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Schon bestens eingelebt

Eigentlich habe ich mich sehr schnell in meiner neuen Wohnung eingelebt und alles ist nun gut verräumt und dekoriert. Seit einer Woche habe ich allerdings immer so einen seltsamen Niesreiz, die Nase juckt und es kribbelt in den Atemwegen. Ich dachte zuerst an eine Erkältung, aber in dieser Richtung hat sich nichts weiter entwickelt. Gegen Pollen bin ich auch nicht allergisch. Dann überlegte ich, ob es vielleicht an der neuen Wandfarbe liegt, denn die Ausdünstungen können ja auch auf die Schleimhäute schlagen oder reizen. Sogar nach verstecktem Schimmel habe ich die Wohnung schon abgesucht, aber ohne Erfolg, Gott sei Dank.


 

Da es nicht aufgehört hat, sondern schlimmer wurde, bin ich dann zum Hausarzt gefahren. Der hat mich gründlich untersucht und erst einmal nichts gefunden. Dann kam er auf die Idee, einen Allergietest zu machen und siehe da: ich bin gegen Hausstaub allergisch. Das war mir bis dato völlig unbekannt, wobei ich sagen muss, dass ich in der alten Wohnung auch nie großartig staubwischen musste, das hat mein Freund meistens übernommen, weil er einen kleinen Sauberkeitstick hat. Aber hier in der neuen Wohnung ist es auch nicht sonderlich staubig oder so, ich achte da schon drauf. So eine Allergie kann durchaus von heute auf morgen auftauchen. Zum Glück meint der Arzt, das es nicht anhalten muss, das sollte nun über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Er hat mir gegen die Beschwerden so ein Nasenspray verschrieben.

Die neue Wohnung

Hallöchen, ich schreibe hier ein wenig über meine neue Wohnung, aber ich denke mal, zuerst sollte ich mich mal vorstellen, oder? So ganz anonym muss man ja im Internet auch nicht bleiben. Ich bin Kathrin aus der Nähe von Magdeburg, 25 Jahre alt, frisch getrennt von meinem Exfreund und meistens guter Laune. Ich bin auch nicht traurig, dass ich jetzt wieder Single bin, denn es geht mir bedeutend besser. Mit Andreas, meinem Ex, habe ich mich dauernd nur noch um Belanglosigkeiten gestritten. Die Trennung ist auch der Grund dafür, dass ich jetzt eine neue Wohnung bezogen habe. Sie ist klein, 2 Zimmer, Küche, Bad und Balkon und ich habe endlich meine Ruhe.
 

Jetzt liegt noch viel Arbeit vor mir, denn alle Möbel und die komplette Deko stehen hier im Flur und den übrigen Zimmern wild verteilt herum. Es musste eben alles schnell gehen, denn ich hatte meine „Umzugshelfer“ nur einen Tag zur Verfügung. Und da die Leute das freiwillig und unentgeltlich gemacht haben, will man sie auch nicht zu lange beanspruchen. So bin ich jetzt fleißig am einrichten und Wände gestalten, meistens nach meinen Vorlesungen, denn ich studiere Bildungswissenschaft an der Uni Magdeburg. An den Wochenenden arbeite ich in einer kleiner Modeboutique eines befreundeten Ehepaares, die Bezahlung ist echt gut.



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